Fünf Jahre FreeBSD

Ich habe vor ca. knapp 5 Jahren, offiziell am 2013-05-06 19:03*, mit FreeBSD 8 (oder wars FreeBSD 7?) angefangen zu arbeiten, und muss sagen, ich nicht bereut von Debian Linux zu FreeBSD gewechselt zu haben.

FreeBSD ist in der Anwendung etwas komplizierter zu konfigurieren. Wenn man aber die Strukturen begriffen hat so hat man eigentlich ein einfaches Betriebssystem. Programme lassen sich aus Binärpaketen installieren, oder man installiert bzw. kompiliert seine Software aus den Sourcen/Ports.

Sicher macht man anfängliche Fehler, wie jeder andere Mensch auch. Aber bekanntlich lernt man aus Diesen, und wenn man fähig ist einen Gedächtnispalast zu bauen, kann man frühzeitig Fehler erkennen und umgehen.

Ich nutze FreeBSD ausschließlich als Server Betriebssystem sowohl als Root-Server und auch als Home-Server mit Samba und MiniDLNA für SmartTV. Seit kurzen, ich gestehe, kommt Debian wieder auf meinem Home-Server zum Einsatz, da der Raid-Kontroller unter FreeBSD nicht anständig funktioniert. Wenn ich eine Möglichkeit fände den Raid Kontroller unter FreeBSD zum Funktionieren zu bewegen, würde ich selbstverständlich wieder zu alten gewohnten Ufern wechseln.

Leider kommen immer mehr Root-Server Hoster Anbieter von FreeBSD ab. Wobei ich behaupte das FreeBSD eins der sichersten Betriebssystem ist. Viele Anbieter setzen auf Linux mit Plesk. Und ich finde, das ist nicht der richtige Weg! Natürlich vereinfacht Plesk die Nutzung von Linux, ist aber in meinen Augen auch ein riesen Einfallstor für Angreifer, denn ich verfolge die Philosophie, jegliches Webinterface ist schlichtweg angreifbar. Natürlich sind WordPress oder andere Interceses angreifbar, aber dennoch behält man die Übersicht, und Plesk ist alles andere als Transparent. Dann lieber etwas Eigenes aufbauen. Es gibt im Internet genug gute Anleitungen/HowTo`s* die einem weiterhelfen einen Root-Server selbstständig aufzuziehen und zu administrieren. Und man lernt noch was dabei, und das ist ja auch der Sinn des Ganzen. Etwas zu lernen und die Strukturen zu begreifen.

Was einen die Erfahrung lehrt? Wenn man einen Root-Server ohne Linux/BSD Kenntnisse mietet, wird wahrscheinlich in ein Renommiertes Forum* gehen, „so auch ich einst“. Und höchstwahreinschlich die erste Frage stellen, „wie geht denn das?“, wird sicherlich auf Granit stoßen, und wahrscheinlich die Antwort bekommen, „Server abschalten, und lernen!“, und auch Links zu guter Lektüre bekommen.

Aus meiner Sicht heute, würde ich wohl Selbes vorschlagen, und dem „Administrator“ raten erstmal sagen, setze ein Linux Zuhause auf und lerne die Strukturen kennen die Linux/BSD innehat. Linuxianer/BSDler neigen dazu arrogant und intolerant zu sein. Sie sagen zwar immer das sie keine Glaskugel besäßen, wissen aber in der Regel genau, was der Neue für ein Problem hat!

Ich bin zufrieden wie es jetzt ist, und bei BSD/Linux lernt man niemals aus!

 

Warum Microsoft die SMB Lücke nicht schließt?

Aussagen zu Folge, ist es nicht nur ein Windows Problem, sondern auch ein Protokoll das unter Linux zur Dateifreigabe verwendet wird. Aber es gibt seit mehreren Jahren ein Workaround. Vielleicht fixt Microsoft das Problem ja doch noch. Man sollte allerdings seine Samba Sharings nicht öffentlich ins Internet stellen.

Mein Fazit nach 2 Jahre Windows 10

Was erstmal positiv auffällt. Windows 10 lässt sich einfacher installieren bzw. aktivieren. Es ist sehr schnell beim Booten (Lädt aber alle Programme nach dem Start im Hintergrund, und sind nicht immer gleich verfügbar). Ich persönlich hatte nur ein einziges Mal ein Blue-Screen (BSOD), und einmal habe ich nicht aufgepasst und habe mein Windows wirklich zerschossen. Angemerkt muss sein das der Benutzer keine Administrativen Rechte hatte. Es hat sich wirklich was getan, und Microsoft geht „zum Teil“ auf die Community ein was Verbesserungen angeht. Wobei angemerkt werden muss, auch wenn Microsoft auf Kritik eingeht, und „vielleicht“ auch umsetzt. Heißt es noch lange nicht, dass sich Microsoft doch in vielerlei Hinsicht durchsetzt, z.B. Das Startmenü und das sich Software die ich niemals benötige einfach optional abwählen lässt. Zum Beispiel diese lästigen App Installation die von mir niemals Autorisiert wurden. Oder auch die vielen Platzhalter für Werbung. Ich hatte eine Lizenz für Windows 8 gekauft, und mir wurde ein Kostenloses Update auf Windows 10 angeboten. Ich glaube, ich hätte Windows 10 niemals installiert, wenn ich gewusst hätte das Microsoft ungehindert Werbung platzieren kann, dann wäre ich wohl lieber bei Windows 8 geblieben. Bis jetzt noch lässt sich die Werbung abschalten. Ich persönlich warte nur auf den Tag an dem man mir diese Option nimmt, und dann werde ich mich wirklich umentscheiden müssen. Ich habe jahrelange Erfahrung mit Linux und BSD Systemen bzw. Servern, und für mich wäre es ein Einfaches von heute auf Morgen mein System umzustellen. Ich müsste einiges an meiner Hardware ändern, und der Umbau würde mich nicht viel kosten. Was ich bräuchte wäre ein neuer Hardware Raid-Kontroller und eine Soundkarte die von jedem Linux-Kernel unterstützt wird. Natürlich müsste ich, wenn ich diesen Schritt ginge, auf einige Programme die mir meine Arbeit am Computer vereinfachen verzichten. Es gibt aber genug Alternativen, und viele davon sind kostenlos die an professionelle Programme heranreichen, oder vielleicht sogar besser sind. Ich spiele kaum, also brauche ich hier keine Windows Plattform z.B. DirectX, ein OpenGL tut`s ja schließlich auch.

Wenn ich mich von heute auf morgen entscheiden müsste, würde ich mir wohl eine SuSE Version kaufen, ja kaufen! Wegen der Support-Unterstützung, und sollte ich wirklich mal ein Problem haben, habe ich eine Gute und hilfebreite Unterstützung.

Ich möchte ehrlich gesagt erst gar nicht davon anfangen von der Datenkrake zu schreiben. Denn jeder der einen Computer benutzt/besitzt weiß um seine Daten, und egal welches Betriebssystem man benutzt, ob nun Windows (Microsoft), Android (Google), OSX (Apple). Auch wenn der Anschein erweckt wird, dass man diese Optionen abschalten kann, kann man sich niemals in Sicherheit wiegen, denn irgendwie werden unsere Daten auf irgendeine Weise abgegriffen. Meine Erfahrungswerte beziehe ich daraus, dass wenn man versucht eine Funktion für die Datenerfassung abzuschalten wird man unmittelbar abgestraft das eine andere Funktionen, wie z.B. Updates, nicht mehr funktionieren.

Und wer weiß, vielleicht werden diese Zeilen die ich hier gerade in Word schreibe direkt an Microsoft übermittelt? Die kleinen Peaks meines Ethernets lassen darauf schließen, denn momentan habe ich weder einen Download noch einen Upload am Laufen. Und wenn ich die Eingabetaste drücke wird es auffällig!

HowTo Installation FreeBSD 11.0 auf einem Root Server

Heute mal wieder eine Neuauflage meiner HowTo FreeBSD 11.0 Installation auf einem Rootserver. Die Installationsanleitung beihaltet die Installation und Pflege von FreeBSD 11.0 über Qemu-KVM oder die Aktualisierung von FreeBSD 10.1 auf 11.0.

Ebenfalls wird die Installation von MySQL57, PHP71 und Extensions, Nginx(php-fpm) als Webserver, Postfix und Dovcote und PureFTP behandelt.

Schwierigkeitsgrad von einer Skala 1 -10 (10 ist Schwierig) ist in meinem Sinne eine 5. Sprich man sollte sich mit FreeBSD 10.1 oder höher auskennen.

Natürlich übernehme ich keinerlei Verantwortung für eventuelle Schäden!!

Gerne kann man Fehler melden!

Viel Spaß. Have Fun!