Mouse-Modus im Editor VIM abstellen.

Gilt für nahezu alle Linux und BSD  Distributionen. Danke an Bitbastelei für die Hinweise in seinem Livestream.

# locate vim80

oder

# find / -name vim80
# cd /usr/local/share/vim/vim80

# vim defaults.vim

Bis ans Ende der „default.vim“ scrollen und folgendes eintragen:

set mouse-=a

Nach diesem Eingriff kann man im Editor „vim“ wieder ganz normal mit Copy&Paste ohne drücken der STERG + Textpassagen einfügen.

Anmerkung: die .vimrc abändern bringt nichts.

Nach der Installation von Debian 9

Nach der Installation von Debian 9 (Strech) sollten wir unser System erstmal Updaten bzw. Upgraden. Das geht wie in folgenden Schritten.

Hier in diesem Video beschreibe ich die vollständige Installation von Debian 9 Strech: Video

Schritt 1.:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Nachdem dem wir unser System geupdatet haben, machen wir die Bash/Shell etwas übersichtlicher.

Schritt 2.:

vi .bashrc

# ~/.bashrc: executed by bash(1) for non-login shells.

# Note: PS1 and umask are already set in /etc/profile. You should not
# need this unless you want different defaults for root.
# PS1='${debian_chroot:+($debian_chroot)}\h:\w\$ '
umask 022

# You may uncomment the following lines if you want `ls' to be colorized:
export LS_OPTIONS='--color=auto'
eval "`dircolors`"
alias ls='ls $LS_OPTIONS'
alias ll='ls $LS_OPTIONS -la'
alias l='ls $LS_OPTIONS -lA'
#
# Some more alias to avoid making mistakes:
alias rm='rm -i'
alias cp='cp -i'
alias mv='mv -i'

Wir re-hashen mit folgendem Befehl.

Schritt 3.:

. .bashrc

Und überprüfen mit ll:

ll

ob sich die Dateien bzw. Verzeichnisse farblich darstellen.

So sollten es in Etwa aussehen.

 

Optionales:

Wenn man 2 Netzwerkkarten im System hat, kann man zum Netzwerklastenausgleich Bonding einsetzten. Wer das nicht benötigt kann diese Schritte überspringen.

Installieren von benötigter und nützlicher Software.

Schritt 4., bitte alle Abhängigkeiten installieren:

apt install mc htop locate ethtool net-tools ifenslave-2.6 libncurses-dev wget bzip2 make build-essential bc

Schritt 5., interfaces sichern und anpassen:

cp /etc/network/interfaces /etc/network/interfaces_old
rm /etc/network/interfaces

vi /etc/network/interfaces

und folgendes einfügen und Gegebenenfalls anpassen:

# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

source /etc/network/interfaces.d/*

# The loopback network interface
auto lo
        iface lo inet loopback

auto eno1
        iface eno1 inet manual
        iface eno1 inet6 manual
        bond-master bond0

auto eno2
        iface eno2 inet manual
        iface eno2 inet6 manual
        bond-master bond0

auto bond0
        iface bond0 inet static
        address 192.168.178.3/24
        netmask 255.255.255.0
        gateway 192.168.178.1
        dns-nameservers 192.168.178.1
        dns-search fritz.box
        bond_mode 802.3ad

iface bond0 inet6 static
        pre-up /sbin/modprobe -q ipv6 ; /bin/true
        address 2002:2eed:d79a:0:2fd:45ff:fefc:a64
        netmask 64
        dns-nameservers fd00::ca0e:14ff:fe8a:b028
        dns-search fritz.box
        bond_mode 802.3ad

Schritt 6., die hosts Datei anpassen:

vi /etc/hosts

127.0.0.1                               localhost
192.168.178.3                           server.fritz.box        server
2002:2eed:d79a:0:2fd:45ff:fefc:a64      server.fritz.box        server

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1     localhost ip6-localhost ip6-loopback
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters

Schritt 6., das System neustarten:

shutdown -r now

Wenn ein neuer Kernel gebaut werden soll bitte folgendes Tutorial beachten.

Schritt 7., wir haben einen Server daher brauchen keine keinen Spaker:

rmmod pcspkr
vi /etc/modprobe.d/blacklist
blacklist pcspkr

 

Warnhinweis: Einstellungen und Änderungen am Kernel können bei Fehlkonfiguration die Lauffähigkeit des Systems beeinträchtigen! Nötige Kenntnisse auf einer Skale 1-10 sind mindestens Erfahrungswerte 4 bis 5 von Nöten.

Einen neuen Kernel für Debian 9 (Strech) kompilieren

Hier ein kurzes Tutorial wie man einen Debian Kernel kompiliert.

Erste Schritte, sollten sie noch nicht geschehen sein installieren von benötigter Software. Bitte immer nach dem neusten Stable Kernel schauen: Kernel.org

Schritt 1.:

apt update && apt dist-upgrade

apt-get install libncurses-dev wget bzip2 make build-essential bc

Schritt 1.1.: Mit dem Kernel 4.15 gibt es anscheinend Zertifikats Fehlermeldungen, daher dies wie folgt nachinstallieren.

apt-get install -y chrpath gawk texinfo libsdl1.2-dev whiptail diffstat cpio libssl-dev

Schritt 2.:

cd ~

mkdir kernel

cd kernel

Schritt 3.:

wget https://cdn.kernel.org/pub/linux/kernel/v4.x/linux-4.15.tar.xz

tar xvf linux-4.15.tar.xz

cd linux-4.15

cp /boot/config-`uname -r` .config

Schritt 4.: mehrere Wege führen nach Rom wobei dieser Schritt der Einfachste ist.

yes "" | make oldconfig

Schritt 5.: jetzt wird der Kernel mit folgendem Befehl kompiliert. Je nach CPU kann es ein paar Minuten, oder gar Stunden dauern. Wenn man nach make „-j4“ angibt, steht die 4, für 4 Prozessorkerne und kann beliebig je nach Prozessorleistung angehoben werden. Bsp. „make -j16“ Es gilt auch für Thread-Prozessoren. Mit „htop“ oder „top“ „sudo apt install htop“ kann man überprüfen wie viele Prozessoren zur Verfügung stehen.

Oder mit dem Befehl „cat /proc/cpuinfo“ kann man die CPU`s auslesen.

make -j4 bzImage modules

Schritt 6.: Kernel installieren:

make modules_install install

Schritt 7.: in die Grub eintragen (Wobei das automatisch nach der Installation getätigt wird):

update-grub

Schritt 8.: ein beherzter Reboot:

reboot

Have Fun!

Warnhinweis: Einstellungen und Änderungen am Kernel können bei Fehlkonfiguration die Lauffähigkeit des Systems beeinträchtigen! Nötige Kenntnisse auf einer Skala 1-10 sind mindestens Erfahrungswerte 4 bis 5 von Nöten.